Chronik

2018 richtet der Bienenzuchtverein Stallhofen zur Information seiner Imker und für Interessierte seinen Internetauftritt unter der Domain www.imker-stallhofen.at ein. Über die Internetseite informiert der Verein über seine Vereinsaktivitäten und zu Themen der Bienenhaltung. Eingerichtet wurde die Internetseite von Robert Birnstingl unter Mitarbeit von Alexander Schaffler, Klemens Breitfuß und Harald Breinhälter. Der Verein hat 51 Mitglieder.

2017 wird zur Informationsweitergabe an die Mitglieder eine What’s App-Gruppe eingerichtet. Nach einem Jahr sind bereits 20 von 49 Mitglieder Mitglied dieser Gruppe. Der Honigpreis beträgt in unserer Region 10,- EURO.

2008 hat der Verein 36 Mitglieder, die 384 Bienenvölker halten. Der Honigpreis beträgt im Allgemeinen 8,- EURO. Theres Harrer wird in diesem Jahr zur Bezirksobfrau gewählt und führt in den Jahren darauf die Bezirksschulung in Form einer Ständeschau als Ersatz für die Bezirksversammlung ein.

2007 stellt sich der Verein auf der Internetseite der Marktgemeinde Stallhofen vor. In den Gemeindenachrichten werden immer wieder Beiträge zum Vereinsgeschehen veröffentlich.

2004 wird beim Gasthaus Mühlhuber das 75-jährige Bestehen des Bienenzuchtvereines Stallhofen gefeiert. Vom Verein wurden bisher 28 Imkerbälle, 25 Imkerlehrfahrten und 14 Ständeschauen durchgeführt. Der Imkerstammtisch, der monatlich stattfindet, ist eine wichtige Institution. Es werden hier aktuelle Herausforderungen in der Bienenhaltung, Neuigkeiten aus dem Landesverband und die Eingriffe in die Bienenvölker besprochen sowie ein reger Erfahrungsaustausch von den Imkern betrieben.

2002 löst der EURO den Schilling ab. Der Honigpreis wird von 100,- Schilling (umgerechnet 7,27 EURO) auf 7,50 EURO im Verein festgelegt.

1999 wird der Vorstand neu gewählt: Obmann Albert Wagner, Obmann Stellvertreter Robert Birnstingl, Kassier Anna Kollmann, Schriftführer Friedrich Rössl. In diesem Jahr zählt der Steirische Landesverband 4.221 Mitglieder, die in der Steiermark 57.290 Bienenvölker halten. Zum „Tag des Honigs“ am 07. Dezember führt der Verein einen Werbe- und Verkaufsstand bei der Raiffeisenbank ein.

1996 wird Friedrich Rössl zum Schriftführer gewählt. Albert Wagner wird Obmann Stellvertreter. Der Bienenzuchtverein nimmt mit einem Verkaufs- und Werbestand beim 1. Marktfest in Stallhofen teil. Durch den Beitritt Österreichs zur EU (1995) erhält die Imkerschaft Fördermittel, welche zu Begünstigungen für Behandlungsmittel und Applikationen zur Behandlung gegen die Varroa und bei Fortbildungskursen führt.

1995 hat der Verein 33 Mitglieder. In diesem Jahr gibt es eine neue Honigmarktverordnung, die neue Anforderungen an die Etikettierung mit sich bringt. Für den Verkauf von Propolis ist ein Ansuchen an das Gesundheitsministerium erforderlich.

1993 wird Siegmund Rosenzopf aus Ligist Bezirksobmann. Der Steirische Landesverband für Bienenzucht baut die Steirischen Imkerschule um und ruft zu einer Spendenaktion auf.

1990 wird Albert Wagner zum Schriftführer ernannt. Im Bezirk, aber auch im Verein, gibt es nach wie vor Schwierigkeiten mit der Bienengesundheit (Faulbrut). Bei Mitgliedern im Verein kann erst 1993 das Problem überwunden werden.

1987 wird die Varroa immer mehr zum Problem und führt in diesem Jahr und 1988 bereits zu erheblichen Ausfällen bei den Völkern. Der Obmann ersucht die betroffenen Imker, die Totalausfall hatten, Mitglied zu bleiben und weiterzumachen. Dennoch sinkt die Mitgliederanzahl von 37 Mitgliedern im Jahr 1988 auf 27 Mitgliedern im Jahr 1989.

1986 gab es Schwierigkeiten mit kranken Völkern (Faulbrut). Es waren 104 Völker betroffen. 15 Völker mussten unter Anordnung des Gesundheitswartes Anton Reiter abgeschwefelt werden. In diesem Jahr wird der Sprechtag monatlich eingeführt und findet jeden 1. Freitag im Monat statt.

1979 feiert der Bienenzuchtverein Stallhofen am 20. Mai sein 50-jähriges Bestehen. August Kollmann fungierte als Festobmann und leitete die Zeremonie für den Verein. In diesem Jahr führt der Verein den Imkerball ein, der seither regelmäßig als Höhepunkt des Vereinsjahres gilt. Ein weiterer Fixpunkt im Vereinsjahr ist seither die Ambrosimesse am 07.Dezember zu Ehren des Schutzpatron der Imker und der Bienen. Später wird dieser Tag vom Österreichischen Imkerbund zum „Tag des Honigs“ ernannt.

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1978 wird die Betriebsweise mit Magazin vorgestellt. Bis dahin wurde im Verein ausschließlich mit „Hinterbehandlern“ geimkert. Bezirksobmann Magg berichtet erstmals von der Varroamilbe. Herr Magg ist seit 1971 Bezirksobmann und ist mit seinen Vorträgen in den Vereinen sehr aktiv.

1975 wird das Landesgesetz verabschiedet wonach in der Steiermark nur mehr die Bienenrasse Apis Mellifera Carnica gehalten werden darf. Des Weiteren ist der Honig seither im Verkauf mit Etiketten zu versehen.

1974 ist der Bezug der Fachzeitschrift „Bienenvater“ mit dem Mitgliedsbeitrag abgegolten.

1973 wird der Mitgliedbeitrag vom Landesverband neu festgelegt. Für bis zu 10 Völker wird ein Sockelbetrag von 100,- Schilling, von 11 bis 30 Völker von 130,- Schilling und darüber in Höhe von 170,- Schilling fixiert. Des Weiteren wird ein Gleitbeitrag von zusätzlich 2,- Schilling pro Bienenvolk eingehoben. Der Landesverband hat 4.500 Mitglieder, wobei 2.000 Imker über 50 Bienenvölker halten. Der Bienenzuchtverein beschließt bei Verlust eines Bienenvolkes eines Mitgliedes eine Beihilfe in Höhe von 250,- Schilling auszuzahlen oder ein Ablegervolk zur Verfügung zu stellen.

1969 wird Franz Söls zum Obmann gewählt. In diesem Jahr war ein strenger Winter, der zu großen Völkerausfällen führte. Eine Rolle spielte dabei unter anderem eine Spättracht mit Melizitosehonig.

1960 wird August Kollmann zum Kassier gewählt. Der Verein hat 31 Mitglieder, die 273 Bienenvölker pflegen. Zu dieser Zeit ist Wanderlehrer Höchelein ständiger Gast und Vortragender bei den Jahresversammlungen. Imker des Vereines wandern mit den Bienen vermehrt in die Waldtracht im Katzbachgraben. Die Wanderimkerei wird bei einigen Mitgliedern immer beliebter.

1959 übernimmt Irmgard Kurz die Schriftführung.

1958 hat der Honig, je nach Qualität, einen Preis zwischen 26,- bis 30,- Schilling. Der Verein hat 26 Mitglieder und einen Kassenstand von 898,42 Schilling. In diesem Jahr führt der Verein die Imkerlehrfahrt und die Ständeschau ein. Der erste Ausflug ging nach Gabersdorf in Leibnitz, die erste Ständeschau fand bei Franz Tappler statt.

1957 wird der gesamte Vorstand neu gewählt. Obmann wird Johann Kormann, Kassier Michael Rumpl und Schriftführer Alois Sindler. Der Landesverband führt einen neuen gestaffelten Mitgliedsbeitrag ein. Bis zu 10 Völker wird ein Sockelbetrag von 20,- Schilling, darüber in Höhe von 25,- Schilling eingehoben. Des Weiteren wird ein Gleitbeitrag von zusätzlich 1,- Schilling pro Bienenvolk fixiert. Der Ortsverein hebt einen Beitrag von 10,- Schilling ein.

1954 wird der Mitgliedsbeitrag vom Landesverband mit einem Sockelbetrag von 20,- Schilling und 1,- Schilling pro Bienenvolk festgelegt. Der Ortsbeitrag beläuft sich auf 3,- Schilling. In diesem Jahr wird Franz Söls zum Schriftführer gewählt.

1947 wird Franz Tappler zum Obmann gewählt.

1939 wird Georg Kollegger zum Obmann gewählt. Der Mitgliedsbeitrag beträgt 4,- Reichsmark.

1937 wird Johann Hemmer zum Kassier gewählt, 1938 wird er von Johann Höller ersetzt, der bis 1957 Kassier bleibt und bis 1954 auch die Rolle des Schriftführers innehat.

1936 besteht der Landesverband bereits seit 66 Jahren und zählt 173 Ortsvereine mit 5.752 Mitgliedern.

1935 betrug der Kassenstand insgesamt 277,47 Schilling. Es wird vom Landesverband eine so genannte Unterstützungskasse eingerichtet, um Imker, die durch Ereignisse wie Brand, Diebstahl oder Einbruch zu Schaden gekommen waren, zu helfen.

1934 wurde ein Fahrtkostenzuschuss für Delegierte des Vereines beschlossen. Es wurde der Antrag gestellt, dass unverschuldet in Notlage geratene Mitglieder vom Verein unterstützt werden sollen.

1933 machte der Bienenzuchtverein eine Spende in Höhe von 5 kg Zucker an die Arbeitslosen im Bezirk. In diesem Jahr gehören bereits 140 Imkervereine mit 4.173 Mitgliedern dem Steirischen Landesverband für Bienenzucht an.

1932 betrug der Mitgliedsbeitrag 3 Schilling, wobei 1 Schilling davon als Mitgliedsbeitrag beim Imkerverein verblieb. Da der Zuckerbezug nur an Imker verbilligt erfolgte kam es zu einem großen Zulauf zum Imkerverein. 47 Personen waren Mitglied beim Verein.

1930 schaffte der Verein eine Wachskanone im Wert von 75,50 Schilling zur Wachsverarbeitung an. Der Kassastand betrug gerade mal 31,50 Schilling. Etliche Mitglieder bezogen die Fachzeitung „Meine Bienen“ oder den „Bienenvater“ und waren Haftpflicht versichert.

1929 war der Zucker, der für die notwendige Winterfütterung benötigt wurde, rationiert. Es gab einen Aufteilungsschlüssel, wonach jeder Imker 5 kg Zucker pro Bienenvolk erhielt. Der Kilogramm Zucker kostete damals 90 Groschen. Zu dieser Zeit forderte das Ministerium die Landesverbände schon dazu auf die Daten von Imkervereinen einzumelden. Funktionäre vom Landesverband wurden abgewählt, da diese Handel mit ausländischen Honig betrieben.

29.07.1929: Hier fand mit der Eintragung des Bienenzuchtvereines Stallhofen mit der Eintragung ins Zentrale Vereinsregister die die offizielle Gründung durch Bürger aus Stallhofen und den umliegenden Gemeinden statt. Zum Gründungs-Vorstand gehörten Obmann Hans Loj sowie Kassier Viktor Tunner, der zugleich auch Schriftführer war.

1904: Im Stallhofner Buch wird erwähnt, dass es bereits eine organisierte Gruppe von Imkern gab.